Beginnen Sie mit der Nutzung
Notieren Sie, was heute nicht funktioniert: zu wenig Bewegungsfläche, fehlender Stauraum, ein hoher Duscheinstieg oder aufwendige Reinigung. Unterscheiden Sie zwischen unverzichtbaren Verbesserungen und zusätzlichen Wünschen.
Bestand und Anschlüsse aufnehmen
Ein Grundriss, ungefähre Masse und Fotos reichen für den Einstieg. Ob Anschlüsse bleiben können oder versetzt werden müssen, wird am Objekt beurteilt. Erst danach lässt sich eine neue Anordnung verlässlich planen.
Ausstattung gemeinsam auswählen
Dusche, Waschtisch, Platten und Beleuchtung wirken zusammen. Prüfen Sie Muster im tatsächlichen Licht und denken Sie bei Oberflächen auch an Pflege, Fugen und die tägliche Beanspruchung.
Die Bauphase organisieren
Klären Sie, ob die Wohnung bewohnt bleibt, ob ein zweites Bad vorhanden ist und wie die Räume zugänglich sind. Ein Terminplan muss Lieferfristen sowie Trocknungs- und Aushärtezeiten berücksichtigen.
Die Offerte lesen
Achten Sie darauf, dass Rückbau, Vorarbeiten, Installationen, Abdichtung, Beläge und Abschlussarbeiten zugeordnet sind. Fragen Sie nach Leistungsgrenzen und dem Vorgehen bei zusätzlich entdeckten Schäden.
Drei Varianten auf derselben Grundlage vergleichen
Stellen Sie eine gezielte Erneuerung der Dusche, eine Badsanierung im vorhandenen Grundriss und eine neue Raumaufteilung gegenüber. Halten Sie für jede Variante fest, was bleibt, was ersetzt wird und welche Anschlüsse verändert werden. Die Varianten müssen nicht gleich teuer sein: Entscheidend ist, welchen Nutzen Sie mit dem zusätzlichen Aufwand erhalten.
Eine kleine Wunschliste für die Besichtigung
Notieren Sie die Anzahl der Personen, die das Bad nutzen, die grössten Einschränkungen und Ihren gewünschten Zeitraum. Fotografieren Sie den Raum von der Tür sowie Dusche, Waschtisch, WC und sichtbare Anschlüsse. Ein Plan ist hilfreich, aber keine Voraussetzung für das erste Gespräch. Entscheidend ist, Ihre Ausgangslage verständlich zu zeigen.
Was Sie vor einer Bestellung klären sollten
Bestellen Sie grosse oder fest einzubauende Elemente erst, wenn Masse, Anschlussmöglichkeiten und Lieferzuständigkeiten abgestimmt sind. Klären Sie, wer kontrolliert, ob das Material zum vorgesehenen Aufbau passt, und wo es bis zum Einbau gelagert wird. Gerade bei mehreren beteiligten Gewerken hilft eine gemeinsame Materialliste mit verbindlichen Entscheidungen.

